Blockheizkraftwerke – Strom und Wärme selber machen


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Kompakte Blockheizkraftwerke (BHKW) versorgen Wohn- und Gewerbegebäude komplett mit Elektrizität und Wärme. Wenn sie mehr Strom produzieren, als gerade im Gebäude benötigt wird, können ihn die Betreiber ins öffentliche Versorgungsnetz einspeisen und Geld verdienen.
Ein kompaktes BHKW funktioniert im Grunde genauso wie das Gas- oder Kohlekraftwerk eines großen Energieversorgers, braucht aber im Keller nicht mehr Platz als eine übliche Heizungsanlage. Sein Motor wird mit Erdgas, Bio- oder Flüssiggas, Heizöl oder Holzpellets betrieben und treibt einen Stromgenerator an. Ein Wärmetauscher wandelt die Abwärme in nutzbare Wärme zur Gebäudeheizung und für warmes Brauchwasser um. Auf diese Weise verwandelt ein BHKW die im Brennstoff gespeicherte Energie fast vollständig in nutzbare Energie – also deutlich wirksamer als herkömmliche Großkraftwerke.

Neue Gebäude können sehr einfach zur Energieversorgung mit BKHWs geplant werden. In bereits bestehenden Gebäuden werden die Heizungsanlagen im Keller einfach mit den kompakten Geräten ergänzt.

Viele Städte, Gemeinden und auch Energieversorger unterstützen Hausbesitzer finanziell beim Einrichten ihres eigenen Kraftwerks im Keller. Zudem ist Erdgas als Brennstoff für BHKWs von der Mineralölsteuer befreit. Das macht ihren Betrieb noch wirtschaftlicher.

Energielieferung mit Contracting

Gebäudebesitzer, die mit einem BHKW ihren Strom- und Wärmebedarf decken wollen, aber kein eigenes Blockheizkraftwerk finanzieren und betreiben möchten, finden im Contracting eine ideale Alternative. Der Begriff Contracting umfasst allgemein verschiedene Arten der Energielieferung. Sie reichen von der reinen Brennstofflieferung bis hin zum vollständigen Betrieb einer Energieanlage durch einen Dienstleister, inklusive Wartung und Reparaturen.

Beim Betreiben eines BHKW im Contracting-Verfahren gehört die Kraftzentrale im Keller nicht dem Gebäudeeigentümer, vielmehr baut sie der Contracting-Partner auf eigene Kosten im Keller ein. Während des Vertragszeitraumes (üblicherweise zehn bis fünfzehn Jahre) bezahlt ihm der Kunde einen Geldbetrag für die Energielieferung. Im Gegenzug betreibt der Dienstleister das BHKW, versorgt den Kunden mit Strom und Wärme und kümmert sich um alle übrigen Details rund um Heizung und Strom. Der Eigentümer muss sich um nichts mehr kümmern, sondern bezahlt nur einen festen Betrag pro Kilowattstunde Strom und Wärme.

Ein BHKW im Contracting zu betreiben, befreit Gebäudeeigentümer nicht nur von finanziellen Lasten und technischen Risiken einer eigenen Heizungsanlage, sondern ist meistens auch preislich günstiger als die Versorgung von Heizenergie in eigener Verantwortung.

Wir informieren Sie gerne über die Möglichkeiten eines BHKW in Ihrem Gebäude. Fragen Sie uns auch nach Contracting!